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Pressemitteilung. Kultur- und Gedenkveranstaltung zum 4. Jahrestag des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine

HANNOVER. Am Samstag, 21. Februar 2026, findet im Hauptbahnhof Hannover von 18:00 bis 20:00 Uhr die Kultur- und Gedenkveranstaltung „Bahnhof: Ort der Hoffnung und Verwundbarkeit“ statt. Sie erinnert an den Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und setzt ein Zeichen der Solidarität mit den vom Krieg betroffenen Menschen.

Ort: Hannover Hauptbahnhof, Bereich zwischen Gleis 12 und 13 (gegenüber Rossmann).

Im Mittelpunkt steht ein Dialog der Künste. Das Maria & Sofia Klavierduo aus Hannover verbindet klassische Werke mit Musik ukrainischer Komponist:innen und eigenen Arrangements. Der ukrainische Jazzpianist und Komponist Volodymyr (Vladimir) Prykhozhai bringt zeitgenössischen Jazz ein, der ukrainische und europäische Einflüsse vereint. Hartmut Blanke präsentiert eine musikalische Kurzgeschichte zwischen Jazz und Chanson. Gemeinsam entsteht ein Klangraum, der Verletzlichkeit und Hoffnung hörbar macht.

Parallel dazu werden Werke der bildenden Kunst gezeigt. Präsentiert werden Bilder des hannoverschen Malers Heinz Baumgarte aus seinem Nachlass, der in seinen Arbeiten das Besondere im Alltäglichen und Stadtansichten Hannovers festhält, sowie Arbeiten von Alexander Lemberger und Peter Groß, die sich in ihrer Kunst mit Stadt, Mensch und inneren Landschaften auseinandersetzen. So wird der Bahnhof zu einem Ort, an dem Musik und Malerei Erfahrungen von Flucht, Ankunft und Neubeginn sichtbar machen.

„Am Bahnhof kreuzen sich Wege von Menschen aus aller Welt – für einen Abend schaffen wir einen Raum der gemeinsamen Erinnerung und der Hoffnung“, sagt das Organisationsteam. Die Veranstaltung richtet sich an Bürger:innen Hannovers, Pendler:innen, Kulturinteressierte und alle, die ihre Solidarität mit der Ukraine zeigen möchten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Veranstalter:innen
Hauptorganisator ist Witryla e. V., ein eingetragener gemeinnütziger Verein und eine offene Plattform der ukrainischen Community in Hannover. Witryla e. V. unterstützt Ukrainer:innen in Deutschland dabei, nicht nur anzukommen, sondern sich nachhaltig zu integrieren, beruflich weiterzuentwickeln, unternehmerisch aktiv zu werden und sich kulturell zu entfalten. Der Verein organisiert regelmäßig Bildungs-, Integrations- und Kulturformate sowie Informationsveranstaltungen und setzt dabei auf konkrete, praxisnahe Hilfe. Die Kultur- und Gedenkveranstaltung wird in Kooperation mit hannoverschen Künstler:innen und Kulturinitiativen aus der deutschen und ukrainischen Community umgesetzt und versteht sich als Beitrag zu Austausch, Empathie und bürgerschaftlichem Engagement in Hannover.

Pressekontakt
Halyna Bielykh, Oleg Nebessow
Witryla e.V.
witryla@gmail.com